Vier verschiedene Wege zu einem glücklichen und erfüllten Leben
Vier verschiedene Wege zu einem glücklichen und erfüllten Leben

Herzlich Willkommen zu Ihrem Motivations-Training!

 

Wissen Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist und geben Sie Ihren Bedürfnissen und Träumen auch entsprechend Platz in Ihrem Leben?

Haben Sie eine Vorstellung, was die grossen Steine in Ihrem Leben sind?
Hier ein paar Worte zum Nachdenken und zum Weiterschenken:

Übung 01: Die Geburtstagsrede


Das Ziel dieser Übung ist, Zugang zu Ihren ganz persönlichen Werten und Wünschen zu finden, in dem Sie darüber nachdenken, was Sie bei einer Ansprache zu einem runden Geburtstag gerne über sich hören würden. Schreiben Sie dazu ein paar Sätze auf und schenken Sie sich dadurch ein bewegendes Erlebnis.

Übung 02: Vorstellungskraft


Imagination ist laut Paracelsius ein wesentlichers Element der Heilkunde. (siehe auch Placebo-Effekt) Wenn man in Bildern denkt und spricht, wird die linke und die rechte Gehirnhälfte gleichzeitig aktiv. Erinnern Sie sich an ein schönes Erlebnis, stellen Sie es sich bildlich vor und lassen Sie die positiver Eneregie auf sich wirken. Anderen davon auch noch zu erzählen, ist geteilte Freude, sprich doppelte Freude.

Übung 03: Ich bin okay
Sehen Sie jeden Morgen in den Spiegel und sagen Sie zu sich selbst: "Ich bin okay und verdiene es, glücklich zu sein und Erfolg zu haben."
 
Nehmen Sie sich anschliessend kurz Zeit, darüber nachzudenken, was Sie dabei gedacht und gefühlt haben, als Sie diesen Satz ausgesprochen haben. Wenn Sie das einen Monat täglich wiederholen, werden Sie feststellen, dass sich etwas verändert. Die regelmässige Anwendung dieser Spiegelübung ist die Grundlage für ein gesundes Selbswertgefühl. Denken Sie jetzt nicht, für so einen Quatsch habe ich keine Zeit...

Übung 04: Siegerpose zum "ja"
Eigenlob stinkt nicht, wenn man es für sich alleine an einem stillen Örtchen tut. Dabei  kommt es auch nicht darauf an, was man gut gemacht, sondern dass man es überhaupt gemacht hat. Sagen Sie "ja - ich habe es geschafft" auch wenn es in Ihren Augen nicht der Rede Wert war und Ihr Belohnungssystem in Ihrem Gehirn wird es Ihnen danken. 

Übung 05: Selbstwertgefühl stärken

Loslassen können wir nur, wenn wir uns vertrauen, dass wir unser Leben selbst gestalten können. Das Leben hat uns gewollt, sonst wären wir nicht da...

Heissen Sie sich auch nach 30, 40, 50 oder mehr als 60 Jahren willkommen und feiern Sie Ihr Dasein...

Übung 06: Selbst-Disputation

Nehmen Sie unangenehme Gefühle wie Angst, Trauer oder Wut zur Kenntnis und machen Sie sich bewusst, dass auch diese wieder vorübergehen. Gehen Sie in die Vogelperspektive und fragen Sie sich, ob diese Gefühle überhaupt gerechtfertigt sind.

Übung 07: Tschüss Glaubenssätze!!!

 

Erinnern Sie sich noch an den einen oder anderen Glaubenssatz, den Sie in Ihrer Kindheit häufig von Ihren Eltern gehört haben? Teilen Sie ein Blatt Papier (DIN A 4 Querformat) in 6 Spalten mit folgenden Überschriften:

  • Ich bin wertlos - Ich bin wertvoll
  • Ich habe kein Vertrauen - Ich lebe im Vertrauen 
  • Ich lebe im Mangel - Ich habe immer mehr als ich brauche

Dann ordnen Sie alle negativen Glaubenssätze, auch Ihre heutigen, den jeweiligen Kernglaubssätzen zu und verwandeln diese anschliessend in positive, bestärkende Glaubenssätze, die für Sie auch Gültigkeit haben. Formulieren Sie bitte nicht im Konjunktiv. Also kein "hätte, könnte oder wäre". Dazu ein paar Beispiele:

  1. Ich sehe nicht gut aus - ich habe eine hübsche Frisur
  2. Ich habe Angst vor der Zukunft - ich freue mich auf meine neue Wohnung
  3. Das Leben ist ein Kampf - ich habe Freude an meinem neuen Job

Wie Sie an diesen drei Vergleichen sehen können, kann man negativen Glaubenssätzen am besten begegnen, indem man spezifischere positive Aussagen dagegen setzt. Lassen Sie sich von derartigen Verallegmeinerungen nicht länger das Leben vermiesen. Nehmen Sie von jedem Ihrer negativen Glaubenssätze Abschied und sagen Sie Tschüss!

 

Falls Ihnen jetzt nicht gleich entsprechende, auf Sie zutreffende Glaubenssätze einfallen, dann stellen Sie die Übung einfach zurück und machen sich ein paar Tage später nochmal darüber...

Übung 08: Die Mut-Liste

Vom Laufen lernen bis zum ersten Date, von der Schule bis zum heutigen Beruf. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, erinnern Sie sich an Ihre Kindheit, Ihre Zeit als Teenager, als junger Erwachsener bis heute und erstellen Sie Ihre  Mut-Liste. Wow, was Sie ich schon alles geschafft haben...

Übung 09: Über sich selbst lachen,

dann haben die Anderen nichts mehr zu Lachen. Wenn Sie mal wieder Frust schieben, dann gehen Sie am besten raus an die frische Luft und führen ein lautes Selbstgespräch über Ihre seelischen Qualen und drücken dabei die Zunge an Ihren Unterkiefer.  

 

Das hört sich dann in etwa so an:

Übung 10: Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär... Überlegen Sie sich bitte, welche negativen  Gedanken Ihnen so durch den Kopf gehen und machen Sie sich dazu ein paar Notizen. Anschliessend drehen Sie den Spiess um und versuchen sich ganz bewusst vorzustellen, was passieren würde, wenn sich Ihre Befürchtungen nicht bestätigen...

Übung 11: Bewegung tut gut
Vorausgesetzt Sie sind körperlich soweit gesund, empfehle ich Ihnen, sich regelmässig, also min. 1x pro Woche, so richtig auszutoben. Dabei ist es ganz egal, ob Sie lieber Joggen oder Walken, Schwimmen oder ins Fitness-Studio gehen, Singen was das Zeug hält oder bis zum Umfallen Tanzen. 

Übung 12: Erinnerungs-Fotos
Dank Handy ist es kein Problem einen Glücksmoment festzuhalten. Das muss nicht jeden Tag sein. Aber 1-2 x pro Woche sollte es möglich sein ganz spontan ein Foto zu machen. Was glauben Sie, was Sie empfinden, wenn Sie sich nach ein paar Wochen wieder durch die Bilder klicken…

Übung 13: Tagesrückblick
  • Was habe ich heute gut gemacht?
  • Was hat mir heute Spass gemacht?
  • Welche Auswirkungen auf mein Wohlbefinden hätte es, wenn sich das regelmässig wiederholen würde?
  • Was kann ich tun, dass ich das öfter erlebe? 

 

Ein weitere Idee für den Tagesrückblick wären die "Glücksbohnen" von denen ich Ihnen  gerne in der folgenden Geschichte erzähle:

Übung 14: Glückstagebuch
Da man nicht immer sein Handy oder eine Kamera zur Hand hat, ist die Idee eines Glückstagebuch vielleicht nicht schlecht. Nehmen Sie sich am Abend, kurz vor dem Einschlafen 5 Minuten Zeit und überlegen Sie sich, ob Sie nicht im Laufe des Tages etwas erlebt haben, dass es Wert wäre, sich auch in ein paar Wochen noch daran zu erinnern. Halten Sie diese kleinen Glücks-Momente schriftlich fest und notieren Sie sich auch, was Sie dazu beigetragen haben, dass Sie das erleben konnten.

 

Wenn Sie das wirklich regelmässig tun und dabei hin und wieder zurück blättern, was Sie in den vergangenen Wochen und Monaten so alles erlebt haben, dann werden Sie spüren, wie durch die geballte Wahrnehmung dieser Glücks-Momente Ihre Lebenszufriedenheit steigt. Geben Sie Ihrem Gehirn möglichst viele positive Impulse, dann haben Sie bald für das Negative keinen Platz mehr...  

Übung 15: Wie geht es Ihnen jetzt?
Bewerten Sie in Ihrem Glückstagebuch auch mölglichst jeden Abend Ihre Befindlichkeit auf einer Skala von 1-10.
 
Bleiben Sie dabei ehrlich zu sich selbst und sind Sie nicht enttäuscht, wenn es mal wieder etwas Berg ab geht. Es ist ganz normal wenn Sie z.B innerhalb einer Woche zwischen 3,5 und 6,5 Punkten hin und her schwanken.
Auch ein Ausrutscher nach Oben oder Unten ist möglich. 
 
Wie zu Beginn dieses Kapitels schon erwähnt, möchte ich Ihnen mit diesen Übungen nur aufzeigen, was man alles tun kann um sich zu motivieren.
Ob und wenn ja, welche dieser Übungen Sie künftig öfter anwenden möchten, entscheiden natürlich Sie ganz alleine.  Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall schon mal viel Spass dabei...

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